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am 14. Februar

Glyphosat-Stopp: Jetzt unterschreiben!

- Bereits seit vielen Jahren setzen wir Grüne uns für ein Verbot von Glyphosat ein. Wir unterstützen daher die europäische BürgerInneninitiative "Stopp Glyphosat". Bitte unterzeichnen auch Sie!

Bild: EBI Stop Glyphosat

Bis Ende 2017 soll entschieden werden, ob Glyphosat in der EU weiter erlaubt bleibt. Im Januar 2017 haben sich zahlreiche Umweltorganisationen aus ganz Europa zusammengetan und die Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Stopp Glyphosat" bei der Europäischen Kommission registriert. Die wird es nicht ignorieren können, wenn die EBI bereits vor der Glyphosat-Entscheidung die Schallgrenze von einer Million Unterschriften erreicht.

"Kein Gift auf unserem Teller und auf unserem Acker"

"Die Glyphosat-EBI ist ein wichtiger Schritt hin zu einem Aus dieses brandgefährlichen Stoffes! Europas Regierungen und die EU-Kommission müssen die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen, anstatt die Profite der Chemiekonzerne zu sichern. Es ist an der Zeit für eine Wende: Kein Gift auf unserem Teller und auf unserem Acker! 2017 kann zum Jahr des Einstiegs in den Ausstieg der Pflanzengifte werden!", sagt unser Landwirtschaftssprecher Wolfgang Pirklhuber.

„Jeder vernünftige Mensch fragt sich, warum das Gift nicht längst verboten ist, nachdem es von der Weltgesundheitsorganisation als wahrscheinlich krebserregend eingestuft worden ist.“
Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau
Wolfgang Pirklhuber, Eva Glawischnig und Erich Stekovics kämpfen gegen Glyophosat.
Wolfgang Pirklhuber, Eva Glawischnig und "Paradeiser-Kaiser" Erich Stekovics (v.l.n.r.) kämpfen gegen Glyophosat

Glyphosat tötet – stopp dem pflanzengift!

Glyphosat tötet – erst alles Grün auf dem Acker, dann gelangt es in unsere Gewässer und Lebensmittel. Dabei ist das Pflanzengift für Menschen laut Weltgesundheitsorganisation WHO-Experten "wahrscheinlich krebserregend". Doch die Agrarlobby will mit Unterstützung der Bundesregierung das europaweite Verbot verhindern. Wir Grüne wollen nicht zulassen, dass dieses Gift weiterhin auf unsere Äcker und Teller kommt. Einen ersten großen Teilerfolg haben wir im Sommer 2016 errungen, als die Konzerne statt der erhofften Glyphosat-Verlängerung um 15 Jahre nur 1,5 Jahre Galgenfrist eingeräumt bekamen.

Glyphosat gilt als der meistverwendete Pestizidwirkstoff der Welt. Das Allround-Ackergift Glyphosat tötet jede Grünpflanze – es sei denn, sie ist entsprechend gentechnisch verändert oder durch jahrelangen massiven Glyphosateinsatz gegen den Stoff resistent geworden. Hersteller Monsanto und Zulassungsbehörden betonen seit der Markteinführung in den 1970er Jahren bis heute die Harmlosigkeit des Gifts, obwohl es schon lange viele Hinweise auf massive Gesundheitsgefahren gibt.

WIR GRÜNE wollen:

  1. ein sofortiges europaweites Verbot für die fahrlässige Praxis des Totspritzens von Getreide kurz vor der Ernte.
  2. ein Moratorium für Glyphosat-haltige Unkrautvernichtungsmittel: solange bis Studien deren Unbedenklichkeit einwandfrei nachweisen, sollen kein Glyphosat auf Österreichs Feldern eingesetzt werden.
  3. dass landwirtschaftliche Betriebe, die am österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) teilnehmen, kein Glyphosat verwenden dürfen.
  4. ein Verbot von Glyphosat-haltigen Unkrautvernichtungsmitteln im Privatbereich
  5. die Verdopplung landwirtschaftlicher Bio-Betriebe bis 2020, weil Biobetriebe setzen kein Glyphosat ein und schonen somit die Umwelt.
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