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am 21. November 2012

Grüner Stresstest in Bohunice

- Am Beispiel des Atomkraftwerks Bohunice in der Slowakei haben wir gezeigt, dass Atomkraft keine sichere Investition in die Zukunft ist. Ein Ausflug der etwas anderen Art.

Nach Zwei Stunden Busfahrt von Wien weg waren wir da: Atomkraftwerk Bohunice. Was wir dort wollten? Zeigen, dass Atomkraftwerke nicht gesichert sind: Angriffe von außen, Umweltkatastrophen, Unfälle – Bohunice ist eines der gefährlichsten Atomkraftwerke in der Nähe der österreichischen Grenze (85 Kilometer Luftlinie von der nächsten niederösterreichischen Bezirkshauptstadt Bruck an der Leitha entfernt). Das AKW liegt in einem Erdbebengebiet, hat keine Schutzhülle (Containment), Atommüll lagert dort ungeschützt und nach etlichen Störfällen kommen die Betreiber mit dem Sanieren nicht nach. Der Stand der Technik ist noch aus Zeiten der Sowjetunion.

Strafzettel vorm Atomkraftwerk

Und wie ist es mit Angriffen von außen oder einem Fluzeugabsturz aus? Bohunice wäre dem ausgeliefert. Uns selbst war es möglich, mit Schutzanzügen bekleidet durch ein Rapsfeld bis zu den Kühltürmen zu gelangen - dort war kein Zaun und aufgehalten wurden wir auch nicht. 35 Minuten sind vergangen ehe ein Polizeiwagen bei unserem Sammelplatz in der Nähe des AKW eintraf. Einen Strafzettel bekamen wir aber nur für das Falschparken unseres Busses. Unsere Botschaft „Energiewende Jetzt! Abschalten Jetzt!“ ließen wir in der Slowakei. 100 Luftballons mit „Celosvetovy odstup od atomovej energie, TERAZ!“ („Weltweiter Atomausstieg, jetzt!“) stiegen beim Atomkraftwerk in die Luft.

Grüner Stresstest - AKW Bohunice

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Grüner Stresstest in Bohunice

Die ganze Gruppe
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