Bundesländer
Navigation:

Reimon/Jemenkrieg: Humanitäre Soforthilfe jetzt

Österreich darf nicht mehr tatenlos zuschauen

Das Militärbündnis gegen die Huthi-Rebellen, angeführt von Saudi Arabien, hat heute den Sturm gegen Jemens größte Hafenstadt Hudeida begonnen. 70% der Lebensmittel und Hilfsgüter kommen von dieser Stadt. Die nächste Hungersnot ist damit vorprogrammiert.

Michel Reimon,  Co-Delegationsleiter der Grünen und Mitglied im Ausschuss für Auswärtige  Angelegenheiten, sagt: ”Europas Regierungen reden gerade sehr viel von  'Hilfe vor Ort' in Flüchtlingskrisen - Hudeida wäre jener Ort, wo man  sofort tätig werden könnte. Die europäischen Staaten verfügen über die  Mittel und die Schiffe dazu. Bei anderen Lieferungen klappt das ja auch.  Im Jemen gelangen europäische Waffen direkt gegen Zivilist*innen zum  Einsatz. Forderungen des EU-Parlamentes für ein EU-weites Waffenembargo  gegen Saudi Arabien bleiben weiter unerhört. Österreichs Regierung  könnte sich jetzt schon dafür einsetzen und die große Krise im Jemen  während der Ratspräsidentschaft zu einem Schwerpunkt erklären. Wegen der  Sicherheit jenseits der Außengrenzen wär's.”

Rückfragehinweis:    Inge Chen    Pressesprecherin von Michel Reimon    +32484912134    inge.chen@europarl.europa.eu

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/100/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0068    2018-06-13/10:12

Bitte spenden - wir brauchen dich!