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Grüne rufen zur Teilnahme an "Menschenkette für Frauenrechte" auf

Dziedzic: Solidarisches Zeichen gegen frauenfeindliche Politik der Kurz-Regierung

Unter dem Motto "Feministische Solidarität statt rechter Hetze!" organisiert die Plattform 20000frauen am Samstag, 26. Mai, eine Menschenkette für Frauenrechte entlang der Wiener Ringstraße und des Wiener Franz-Josef-Kai. "Möglichst viele Menschen sollen kommen. Denn mit dieser Aktion wollen wir ein solidarisches Zeichen setzen gegen die rechtskonservative und frauenfeindliche Politik der schwarz-blauen Koalition", betont die Grüne Bundesrätin Ewa Dziedzic.

Die Grüne ortet mit der Kanzlerschaft Kurz massive Rückschritte in der Frauenpolitik: "Viele Maßnahmen dieser Regierung benachteiligen Frauen oder vergessen ganz auf sie. Es sind etwa von der Kürzung der Notstandshilfe Frauen am härtesten betroffen. Bei der Mindestpension neu werden wiederum die Kindererziehungszeiten nicht anerkannt, d.h. Frauen kommen kaum in den Genuss der neuen Altersabsicherung, weil sie selten 40 Jahre durchgängige Erwerbszeiten zusammenbekommen. Und der umjubelte Familienbonus kommt Alleinerzieherinnen gar nicht zugute. Der ist einfach eine Steuererleichterung für Besserverdiener", erläutert Dziedzic.

Damit dem Rückschritt im Bereich der Frauenrechte laut und sichtbar begegnet wird und wichtigen frauenpolitischen Forderungen genügend Nachdruck verliehen werden kann, braucht es viele Leute, die sich gemeinsam - auch auf der Straße - für eine progressive Frauenpolitik einsetzen. Dziedzic: "Frauenrechte sind Menschenrechte. Daher unterstützen wir Grüne diese im Zeichen der Solidarität mit Frauen stehende Aktion und rufen zur zahlreichen Beteiligung an der Menschenkette auf."

Nähere Infos unter: https://www.facebook.com/events/1668358866547067/?ti=icl

Rückfragehinweis:    Grüne im Parlament    +43-1 40110-6697    presse@gruene.at

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OTS0124    2018-05-25/12:54

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