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Grüne Österreich protestieren gegen das illegale Festhalten der österreichischen Greenpeace-AktivistInnen

Brunner appeliert an norwegische Regierung Ölbohrungen in der Arktis zu stoppen

Die Grünen Österreich protestieren gegen das illegale Festhalten der österreichischen Greenpeace AktivistInnen und der gesamten Greenpeace-Crew durch die norwegische Küstenwache. "Die AktivistInnen waren bei ihrer Protestaktion nicht in norwegischen Hoheitsgewässern. Wir solidarisieren uns mit den AktivistInnen und hoffen, dass die norwegische Küstenwache die illegale Festhaltung so schnell als möglich beendet", betont die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner.

"Die Protestaktion der Greenpeace-AktivistInnen war nicht nur legal, sie war überaus wichtig, denn sie richtete sich gegen Ölbohrungen in der Arktis.  Neue Ölbohrungen widersprechen ganz klar dem Klimaabkommen von Paris, nach dem wir 2050 ohne fossile Energien auskommen müssen. Ölbohrungen in der Arktis sind zusätzlich besonders gefährlich, einerseits ist das Risiko für Unfälle durch zB Witterungsbedingungen und die Eismassen höher. Weiters richten Ölunfälle unter Eis noch viel mehr Schäden an als sonst", sagt Brunner.

Die Grünen teilen das Anliegen der Greenpeace-AktivistInnen und appellieren an die norwegische Regierung die Ölbohrungen in der Arktis zu stoppen. "Die norwegische Bundesregierung handelt so vorbildlich bei der Elektromobilität, es wäre schade wenn das durch die extrem Klima- und umweltschädlichen Ölbohrungen in der Arktis konterkariert werden würde", meint Brunner.

Rückfragehinweis:    Grüner Klub im Parlament    +43-1 40110-6697    presse@gruene.at

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OTS0111    2017-08-18/13:40

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