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Grüne: Leben ohne Hetzte & Haß mit gleichen Rechten

Dziedzic / Lechleitner / El-Nagashi: Aktiver Einsatz für Menschenrechte nicht nur zur Pride

"Der Schein trügt oftmals, denn es gibt noch viel zu tun für Gleichberechtigung, Gleichstellung, aber auch Gewaltfreiheit und eine offene und respektvolle Gesellschaft. Jedes Jahr im Juni setzen wir durch die Vienna Pride wichtige Impulse für die Sichtbarkeit und die Stärkung von Lesben, Schwulen, Transgender und intergeschlechtlichen Personen in Österreich - für Vielfalt und ein freies Leben für alle", sagt Ewa Dziedzic, Bundesrätin und Bundessprecherin der Grünen Andersrum und weiter: "Wir müssen trotz aller Fortschritte wachsam sein. Die Wahlergebnisse in vielen europäischen Ländern haben Personen und Parteien an die Macht gebracht, die tatsächlich bedrohend und gefährlich für LGBTI*-Personen sind, ebenso wie für Frauen und Frauenrechte. Da müssen wir dagegen halten".

"Besonders lesbische Frauen sind in vielen europäischen Ländern von Diskriminierung, Ausgrenzung und auch von Gewalt betroffen. Hier gibt es dringenden Handlungsbedarf: Oft ist schon das Wort "Lesbe" mit einem sehr starken Stigma belegt. Wir sind sehr froh, dass wir am Tag der Wiener Regenbogenparade wie auch der Kyiv-Pride (Ukraine), die zweite Europäische Lesbenkonferenz ankündigen können", ergänzt LAbg. Faika El-Nagashi, Menschenrechtssprecherin der Grünen Wien.

Die erste Europäische Lesbenkonferenz fand unter großer medialer Beachtung und mit 500 Teilnehmer*innen im vergangenen Oktober in Wien statt. Diese Woche wurde mit Kyiv der Austragungsort der nächsten Konferenz fixiert, die von 12.-14. April 2019 in der Hauptstadt der Ukraine stattfinden wird. "In der Ukraine ist die Situation teils unerträglich - lesbische Frauen sind oftmals  sexueller, häuslicher und reproduktiver Gewalt und Diskriminierung ausgesetzt, das ist mit ein Grund für den Austragungsort", so Dziedzic und El-Nagashi, die selbst im Vorstand der veranstaltenden Organisation EL*C (European Lesbian* Conference) sind.

Thomas Lechleitner, Gemeinderat in Innsbruck und Co-Bundessprecher der Grünen Andersrum geht mit geteilten Gefühlen auf die morgige Regenbogenparade: "Ich bin außer mir, weil es kürzlich große Erfolge zu feiern gab - Stichwort Ehe - aber auch außer mir, weil es immer noch unzählige Baustellen bei den Themen Gleichstellung, Akzeptanz und Antidiskriminierung gibt - und das in Österreich! Wir brauchen Veranstaltungen wie den CSD, weil die Lebensrealität von LGBTIQ* vielerorts und gerade am Land nach wie vor schwierig ist". Wir müssen Hetze und Angst mit Aufklärung und Empathie begegnen, ist sich Lechleitner sicher und fordert von der Politik mehr Verantwortungsbewusstsein beim Thema Menschenrechte.

Auf der 23.Regenbogenparade in Wien werden die Grünen wieder stark vertreten sein: Schon seit Dienstag kann man Grüne Andersrum im Pride Village am Rathausplatz besuchen. Auf der Parade selbst, die ab 14 Uhr beim Burgtheater am Ring startet, findet man den Grünen Wagen unter der Nummer 14.

Rückfragehinweis:    Die Grünen im Parlament    press@gruene.at    01-40110-6697

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/14446/aom

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OTS0002    2018-06-16/08:00

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